Hypnose


(Eigentlich sind die Nachträge am Ende des Textes interessanter, da ich das Erlernte noch verfeinert und die Anwendung leichter gemacht habe)


Die ersten Nachweise für Hypnose sind über 7000 Jahre alt. Seit über 200 Jahren wird Hypnose in der westlichen Medizin und Psychologie angewandt. Über die therapeutische Verwendung von Hypnose ist landläufig nicht viel bekannt. Am häufigsten wird Hypnose mit Aufführungen assoziiert, in denen ein Hypnotiseur Menschen vor Publikum dazu bringt, merkwürdige Dinge zu tun, an die sie sich anschließend nicht mehr erinnern. Diese Verwendung hat die Hypnose leider in Mißkredit gebracht.Hypnose ist eine Kommunikationsform, die zu therapeutischen Zwecken angewandt werden kann. Der Klient bekommt in der Trance immer mit, was um ihn herum vorgeht, er ist dem Therapeuten nicht ausgeliefert. Die meisten Menschen sind hypnotisierbar, Voraussetzung aber ist ihre Bereitschaft, in Trance zu gehen.  

 

Die Indikationen für diese Therapie in Trance sind vielfältig, als alleinige Therapie bei

  • Ängsten
  • Süchten
  • Beziehungsproblemen
  • Lernschwierigkeiten usw.

aber auch als zusätzliche Therapie zu jeder anderen Therapieform bei

 

  • Ausleitungsprozessen
  • Schmerzzuständen
  • chronischen organischen Krankheiten

hat sie sich bewährt, da sie es dem Klienten ermöglicht, sich schneller als gesunder Mensch wahrzunehmen, dessen Erkrankung ein abgeschlossener Teil seiner Lebensgeschichte darstellt.

 

Die von mir praktizierte Hypnose habe ich im Zentrum für Angewandte Hypnose in Mainz gelernt. Sie ist eine weiterentwickelte Form der Hypnose, die sich als lösungsorientiert und selbstorganisatorisch begreift. Zu dieser Art der Hypnose habe ich noch Elemente von Byron Katie hinzugefügt, da mir die prozessorientierte Art ihrer Befragung sinnvoll erscheint. Eine genaue Herausarbeitung des Behandlungszieles vor der Trance ist unerlässlich, so dass den Hypnosepartnern Klient-Therapeut das Ziel genau vorgegeben ist und das Unterbewußtsein des Klienten auf die angemessene Erreichung des Ziels hinarbeiten kann. Diese Form der Therapie zeichnet sich durch wohltuenden Umgang mit der Vergangenheit aus: So viel Vergangenheitsbewältigung wie nötig, um das Ziel zu erreichen. Ein schmerzhaftes und blockierendes Verweilen bei Vergangenem, das nicht zur Lösung beiträgt, wird vermieden. Im Verlauf der Therapie wird die positive Selbstwahrnehmung des Klienten unterstützt und gefestigt, so dass er in Zukunft anfallende Probleme sicher und kreativ lösen kann, ohne in alte Verhaltensmuster zurückzufallen. Ein anderer wichtiger Aspekt der Therapie ist das Erlernen der Selbsthypnose, die automatisch mit jeder Sitzung miteingeübt wird. Der Klient kann so die Hypnose auch nach Therapieabschluß für sich als Entspannungs- und Weiterentwicklungs-möglichkeit nutzen und verfeinern.

 

Eine Sitzung dauert ca. 1 Stunde, für eine Therapie sollten 5 bis 10 Sitzungen gerechnet werden.

 

Nachtrag:Ich habe meine Hypnosekunst noch erweitert und die von Nardone, einem Schüler von P. Watzlawick, praktizierten paradoxen Interventionen hinzugenommen. Das ist eine recht fröhliche Art zu arbeiten und stellt die alteingeschliffenen Muster auf den Kopf, die einem das Leben blockieren.  

 

Möchte ich meinem Drama und meinem Klagen entkommen, empfiehlt es sich, das Lachen wieder zu lernen. Es geht nicht um ein sarkastisches, zynisches Gelächter, sondern um ein Lachen, das von Herzen kommt, das befreit und nicht die Umstände, unter denen ich leide, noch bitterer macht. Und es geht, ich kann lachen lernen, auch wenn ich meine, dass die Welt sich gegen mich verschworen hat. Mit dem Lachen erreiche ich eine Haltungsänderung, die meine Situation nach und nach von Grund auf ändern wird. - Zu einfach? Oder müssen guten Lösungen immer kompliziert sein?  

 

Diese Form der Therapie eignet sich auch für Leute, die schon viel therapeutisch unternommen haben, sei es als Klient oder sei es, weil sie schon mehrere Ausbildungen in verschiedenen Therapien gemacht haben, aber immer noch nicht ihres Lebens froh sind. Es gibt ein Leben nach der Therapie!


Und noch ein Nachtrag:

Ich habe weitergelernt. Die Konfliktlösungtechnik, die Tsültrim Allione in ihrem Buch "Den Dämonen Nahrung geben" beschreibt, ist hervorragend geeignet, sich selbst zu helfen. Wer es aber unter Anleitung lernen und Beratung haben möchte, oder wer sich nicht durch das Buch hindurcharbeiten will, dem kann ich gerne helfen, meine Erfahrung mit Hypnose sind nützlich. Es ist eine sehr tiefgreifende und vor allen Dingen humorvolle Art mit Dingen umzugehen, die einen schon ein Leben lang quälen und mit denen man nicht klarkommt. Nach 1-3 Sitzung (oder wer möchte auch mehr) ist man durchaus in der Lage sich selbst zu helfenund sich von den Geistern der Vergangenheit sich zu befreien.