Breuß-Massage

 

Die von Rudolf Breuß (1899-1990) entwickelte Massageform eignet sich für Leiden der Wirbelsäule, nervöse Verspannungen, Depressionen, Schlafstörungen und Erschöpfung.  Durch diese Massage wird ein wohltuender, tiefer Entspannungszustand erreicht.  

 

Oft wird die Massage auch verlangt, wenn jemand „nichts“ hat, das einen beeinträchtigt, da der Entspannungszustand als sehr angenehm erlebt wird. Daher bietet sich das auch als Gesundheitsvorsorge an.  

 

Die Massage wird entlang der Wirbelsäule ausgeführt.Die Wirbelsäule verbindet nicht nur alle Teile unseres Skeletts miteinander, sie schützt auch in ihrem Kanal das Rückenmark. Jeweils rechts und links bilden immer zwei Wirbel eine Öffnung, durch die ein Spinalnerv vom Rückenmark aus durchtritt. So werden unsere Organe, Haut und Extremitäten mit dem Gehirn verbunden. Zum einem reisen die Sinneseindrücke auf den Nerven in Richtung Kopf und zum anderen kommen die Impulse als Antwort auf diese Eindrücke wieder den Nerven hinunter zu dem entsprechenden Organ, damit eine Tätigkeit ausgelöst werden kann. Die Berührungen dieser Massage sind eher sanft, die Wirbelsäule wird ganz leicht gedehnt, so dass die Bandscheiben – das sind die kleinen Polsterkissen zwischen den Wirbeln – wieder etwas mehr Platz haben. Auch wenn diese Dehnung nur aus wirklich winzigen Impulsen besteht, reicht das aus, um das Gewebe zu lockern. Durch das Entlangstreichen rechts und links der Wirbelsäule werden alle Spinalnerven erreicht, so dass diese Bereiche beruhigt und entspannt werden. Ich kombiniere diese Massagen mit Ölen, die die Wirkung der Berührungen unterstützen. Manchmal bietet sich auch die Einnahme von Schüßler-Salzen an, um die Entspannung zu optimieren.